Fluffiges Bananabread ?? Vegan ??

bananabread vegan
Photo by Klara Avsenik @ unsplash.com

Fast ein Jahr ist es her, dass ich mein letztes Rezept hier niedergeschrieben habe. Hui! Na dann wird’s ja allerhöchste Eisenbahn…

Das Comeback möchte ich mit einem amerikanischen Klassiker zelebrieren, den ich kürzlich vegan perfektioniert habe, als uns eine liebe Freundin zum Kaffee besucht hat. Gibt es einen schöneren Anlass zu backen?

Die Zutaten:

Für eine 26 cm Kastenform benötigen wir

110 ml fruchtig mildes Olivenöl
220 g brauner Zucker
350 g gut gereifte Bananen
2 Pkg pflanzl. Ei-Ersatz, z. B. von Biovegan
100 ml Sprudelwasser
2 TL Weinsteinbackpulver
1 TL Natron
100 g Pecannüsse oder Haselnüsse
5 – 8 Tropfen Orangenöl

Die Zubereitung:

Die Backform mit Backpapier auslegen. Dafür gibt es einen ganz leichten Trick. Man dreht sie einfach mit der offenen Seite nach unten und legt das Backpapier mittig darüber. An den Längsseiten das Papier nach unten streichen und an der Kante die Form nachfahren. Die kurzen Seiten werden ebenfalls herunter gestrichen und an den Ecken, an denen das überschüssige Papier übersteht, werden zusammen gefasst und jeweils zur kurzen Seite der Form, also zueinander, gefaltet. Schon haben wir ein Papiermodell nachgebastelt. Dieses heben wir von der Kastenform ab, drehen diese wieder mit der Öffnung nach oben und legen die Papierform hinein. Kanten nochmal nachziehen und dann das über den Rand der Form stehende Papier mit einer Schere abschneiden.

Jetzt schalten wir den Backofen auf 160° C Ober- und Unterhitze ein.

Für den Teig bereiten wir nun den Ei-Ersatz mit dem Sprudelwasser laut Anleitung auf der Packung zu. Danach kommt das milde Olivenöl und der Zucker hinzu und alles wird mit einem Handrührgerät ca. 2 min glatt gerührt.

In einer separaten Schüssel werden die Hälfte des Mehls, das Weinsteinbackpulver und das Natron grob vermengt und nach und nach in das Flüssiggemisch gerührt, bis die Masse wieder homogen ist.

In einer hohen Schüssel oder einem Messbecher werden nun die Bananen mit einem Pürierstab zerkleinert. Das Bananenmus wird nun, mit dem restlichen Mehl und dem Orangenöl in die Teigmasse gerührt. Lasst das Rührgerät ruhig einige Minuten laufen, bis alles gründlich durchmischt ist.

Zuletzt kommen die grob gehackten Nüsse hinzu. Ich persönlich mag Haselnüsse sehr gerne im Bananabread, klassischer Weise kommen aber Pecanüsse hinein. Amis lieben ihre Pecanüsse. ?

Die fertige Masse wird nun in die Backform gegossen und diese auf die mittlere Stufe des vorgeheizten Ofens gestellt. Dort darf er nun 80 min bei 160° C backen. Er wird dabei relativ dunkel, das ist völlig normal. Nach ungefähr der Hälfte der Zeit lege ich immer ein Stück Alufolie darüber. Wenn die Backzeit abgelaufen ist, schalte ich den Ofen ab, lasse das Bananabread aber nochmal weitere 15 min darin stehen. Wenn es die Stäbchenprobe bestanden hat, also kein Teig mehr an einem Holzspießchen kleben bleibt, wenn man es in den Kuchen piekt, ist es fertig und kann zum auskühlen heraus genommen werden.

Lasst das Bananabread unbedingt in der Form auskühlen, dann trocknet es nicht zu sehr aus. Wer Lust hat, kann nun noch ein Frosting oder ähnliches darüber geben. Mir reicht allerdings, es mit etwas Puderzucker zu bestäuben. Yummyveggieyummy! ? Viel Spaß beim Nachbacken.

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